24.09.2017

 

Endlich beginnt die neue Saison und das auch noch in der B-Juniorinnen Kreisliga, wo sich das Team gegen ältere Mädchen behaupten muss, was nicht so einfach sein wird, aber auf Grund des Teamgeistes nicht umwerfen sollte.

 

Der erste Gegner aus reinen Mädchen, wo es um Punkte geht, war heute der Ratzeburger SV. Der Gegner spielte schon im letzten Jahr in dieser Liga und wusste, wie es ist, gegen Mädchen um Punkte zu spielen. Vielleicht haben sich die Ratzeburgerinnen auch schon in die Köpfe gesetzt, dass unser Team ja alle jünger sind und sie die drei Punkte locker zu Hause behalten. Doch sollte es so gewesen sein, haben sie sich geirrt, denn unser Team zeigte von der 1. bis zur 80. Minute ein Spiel, das keine Zweifel aufkommen ließ, wer gewinnen will.

Gleich von Beginn an lief das Team die Ratzeburgerinnen an und ließ diese gar nicht erst ins Spiel kommen. Erst nach 5 - 6 Minuten befreiten sich die Ratzeburgerinnen und versuchten nach vorne zu spielen, was aber alles im Keim erstickt wurde, so dass das Team sich Chancen erarbeitete, die aber leider mal wieder nicht genutzt wurden. Lara unsere Torhüterin hatte vielleicht 4 oder 5 mal den Ball, da die Abwehr mit Josi, Fiene, Franka und Katharina alles, was in die Nähe des Tores kam, abfing.

 

Nach vorne wurde das Spiel heute von Pia, Lilly und dem Neuzugang des Teams Antonia angekurbelt, die immer wieder die Stürmerin Janne in Szene setzten.

 

Mit einem für die Ratzeburgerinnnen schmeichelhaften 0:0 ging es dann in die Pause, wo der Trainer das Team dazu anstachelte, sich für die tolle gezeigte erste Hälfte endlich zu belohnen, da sie das bessere Team waren. Gleichzeitig nahm er auch einen Wechsel vor und brachte für Janne, die Luft holen sollte, Mathilda ins Team.

 

Die zweite Hälfte begann wie die Erste mit Chance über Chance, wobei das Team aber auch nicht die Defensive aus den Augen verlor. Was aber immer noch nicht fallen wollte, war ein Tor.

Hinzu kam auch, dass das Team nun auch ein wenig dem hohen Tempo Tribut zollen musste und die Ratzeburgerinnen dadurch auch zu Chancen kamen.

 

In der 60. Minute kam dann aber das erlösende 1:0 für das Team, als Josi nach einer Ecke mit aufgerückt war und einen, nach einer Ecke geklärten Ball, aus gut 12 Metern im Tor von Ratzeburg versenkte.

 

Mit diesem Tor nahm das Spiel dann nochmal Fahrt auf, denn die Ratzeburgerinnen wollten nun den Ausgleich, was dem Team Konterchancen gab, die aber nicht genutzt wurden. Plötzlich musste Lara noch mit einer Glazparade den Ball nach einem schönen Schuss aus dem Giebel holen.

 

10 Minuten vor Schluss der Partie kam dann auch der zweite Neuzugang vom Team Ann Efje zu ihrem aller ersten Einsatz und machte ihre Sache genau so gut, wie alle Anderen auch.

 

Den Abschluss dieses Spiels setzte dann Lara, die bei einem 9 Meter alles richtig gemacht hat, nur leider zu genau auf den Pfosten gezielt hat, so dass es beim hochverdienten 1:0 blieb, denn nach dem 9 Meter war sofort Schluss.

 

Zum Team heute gehörten: Lara, Fiene, Franka, Josi, Katharina, Lilly, Pia, Antonia, Janne, Mathilda und Ann Efje.

 

Fazit vom trainer: Tolle kämpferische Leistung von allen, die völlig verdient mit drei Punkten für das Team belohnt wurde. Außerdem wünscht er den beiden fehlenden Spielerinnen Margarethe und Carolin gute Besserung und dass sie schnell wieder zum Team dazustossen.

Der Mannschaft aus Ratzeburg wünscht er noch viel Glück für die Saison. 

 

 

 

08.10.2017 

 

Derby-Time !!!

 

Am heutigen Sonntag ging es gegen die vom Trainer um die Meisterschaft  mitfavorisierten Mädchen vom Eichholzer SV. Der Spieltag begann schon alles Andere als glücklich, denn mit Fiene, Antonia und Katharina fehlten dem Trainer gleich 3 Spielerinnen, die noch in Ratzeburg in der Start 9 standen. Alles Jammern half aber nichts, denn es waren immer noch 10 starke Mädchen des Teams da. Vor dem Spiel machte sich der Trainer viele Gedanken, wie er den 16 Tore Sturm vom Donnerstag ( Maxi und Lea ) aus dem Spiel nehmen könnte, entschied sich dann dafür, nur Maxi durch Josi beschatten zu lassen, was sich als richtige Entscheidung herausstellen sollte. 

 

Das Spiel begann genau so, wie vom Trainer erwartet, denn Eichholz machte die ersten 10 Minuten richtig Druck und traf 3x den Pfosten und was aufs Tor kam, hielt die heute mehr als überragende Torhüterin Lara, die drei 1 gegen 1 Situationen von Maxi entschärfte und auch über das gesamte Spiel noch 7 oder 8 hoch prozentigen Chancen von Eichholz vereitelte. 

 

Nach 10 Minuten kam auch die Mannschaft immer besser in die Partie und erspielte sich ebenfalls Chancen. Nach 15 Minuten stellte der Trainer um, als er Carolin für Pia brachte, Janne auf Pias Verteidigerposition stellte und Lilly in den Sturm. 

 

Nun war es ein Spiel mit Chancen hüben wie drüben, doch was nicht fiel, war wieder einmal ein Tor. Beide Mannschaften waren jetzt auf Augenhöhe, wobei man sagen muss, daß Josi & Lara Maxi immer mehr zur Verzweiflung brachten, so daß der Motor von Eichholz überhaupt keine Zündung hatte. Falls Josi mal überspielt wurde, hatte die Mannschaft ja noch Franka, die auf ungewohnter Liberoposition eine super Figur abgab und in Ruhe alles wegfegte, was kam. Im Mittelfeld kurbelten jetzt Margarethe und Carolin das Spiel der Mannschaft an und wenn sie selber nicht die Möglichkeit zum Abschluss hatten, brachten sie Lilly immer wieder in gute Schusspositionen. Nach 25 Minuten gab es dann für Lilly eine kleine Verschnaufpause und es kam mit Mathilda ebenfalls ein Wirbelwind, der sehr viel Unruhe in die Eichholzer Hintermannschaft brachte, in dem sie jeden Ball hinterher hetzte und so das Tempo hochhielt. Dann eine Schrecksekunde, als Margarethe nach einem Schlag auf den Fuß raus musste. Für sie kam Lilly zurück ins Spiel. Nach 15 Minuten Vollgas musste dann auch Mathilda wieder ausgewechselt werden. Für sie kam Margarethe zurück und das sollte dann auch gegen die sonstige Art des Trainers alle spielen zu lassen die letzte Auswechselung bei der Mannschaft sein. 

 

Mit einem 0:0 ging es dann in die Pause, wo der Trainer eine gelöste Mannschaft vorfand. Hier galt es jetzt für ihn, der Mannschaft für nochmal 40 Minuten neue Luft einzuhauchen und sie weiter auf eine hochkonzentrierte zweite Halbzeit einzustellen.

 

Weiter ging es und fast hätte es nach 20 Sekunden 1:0 für die Mannschaft gestanden, doch der Ball wollte noch nicht ins Tor. So entwickelte sich das Spiel immer mehr zu einer spannenden und hochklassigen Partie, wo Eichholz zwar die klareren Chancen mit 2 Pfostenschüssen und vier 100%ige gehaltene von Lara hatte, aber auch die Mannschaft hatten jetzt Chancen über Chancen, doch die Torhüterinnen hielten beide ihre Mannschaften im Spiel. 

 

Dann das 1:0 für Eichholz, das aus einer sehr schönen Kombination auch verdient war, weil die Mannschaft einmal gepennt hat. Doch wer glaubte, die Mannschaft lässt jetzt die Köpfe hängen, der irrte, denn nach einer tollen Einzelaktion schoss Margarethe den verdienten Ausgleich zum 1:1. Jetzt waren noch knapp 15 Minuten zu spielen und man merkte beiden Mannschaften an, daß sie an ihre Leistungsgrenze gegangen sind, denn jetzt war jeder Sprint ein Sprint des Willens, denn die Kondition ließ merklich nach. Trotzdem blieb das Spiel weiter hochklassig und es gab Chancen für beide Mannschaften. Die letzte Spielminute war dann nochmal aufregend, denn es gab noch gefühlte 10 Einwürfe und 3 Ecken für Eichholz, doch dann der erlösende Schlusspfiff und das Spiel endete Leistungsgerecht mit einer Punkteteilung.

 

Fazit des Trainers: Erstmal tut es mir für Ann Efje sehr leid, daß sie heute nicht gespielt hat, aber als Trainer muss man leider auch mal solche Entscheidungen treffen, aber auch sie wird noch ihre Einsatzzeit wie in Ratzeburg bekommen. Zum Spiel sagte er nur, eine hoch interessante Partie, mit Chancen auf beiden Seiten, die aber am Pfosten endeten oder von beiden überragenden Torhüterinnen zunichte gemacht wurden. So geht das 1:1 völlig Leistungsgerecht in Ordnung. Zur Leistung der Mannschaft gefragt antwortete er nur, daß er das beste Spiel seiner Mannschaft gesehen hat und daß er hochgradig Stolz ist auf jede Einzelne.

 

Zur Mannschaft heute gehörten: Lara, Margarethe, Josi, Franka, Carolin, Janne, Mathilda, Pia, Ann Efje und Lilly

 

Eichholz wünschen wir auf diesem Wege weiterhin alles Gute für die Saison.

 

01.11.2017 ( 1. Rd, Pokal )

 

Halbfinale wir kommen !!!

 

Am heutigen Mittwoch hatte das Team ihr aller erstes Pokalspiel ihrer noch jungen Geschichte. Es ging gegen unseren Ligagegner ATSV Stockelsdorf um den Einzug ins Halbfinale. 

 

Stockelsdorf kam mit einem 13:1 Sieg gegen Siems im Rücken zur Thomas-Mann-Straße und daher galt es für den Trainer darum, dem Team klar zu machen, daß man geschlossen von Anfang an gegenhalten muss, damit es was wird. 

 

Gleich von Beginn an setzte das Team die Stockelsdorferinnen unter Druck und mit dem ersten Schuss aufs Tor wurde es auch gleich gefährlich, denn der Ball prallte an die Latte. Eine Minute später prallte der Ball dann an den Pfosten, so daß es nach 2 Minuten schon 2:0 hätte stehen können. Doch schon kurze Zeit später erlöste dann Leonie die Nerven des Trainers, in dem sie mit dem 1:0 und 2:0 auch endlich mal eine frühe Führung für das Team rausschoss. Von da an lief das Spiel fast nur noch in die Richtung des Tores von Stockelsdorf und als dann Mathilda mit ihrem aller ersten Pflichtspieltor das 3:0 machte, wechselte der Trainer munter durch und gab jedem eine Pause zum Durchschnaufen. Durch diese Wechsel war der Spielfluss erstmal dahin und Stockelsdorf wagte sich dann auch hin und wieder einmal nach vorne, doch richtig gefährlich wurde es nicht. Bis zur Pause passierte dann auch nichts mehr und so ging man mit dem 3:0 auch in die Pause.

 

Dort gab es für den Trainer auch nichts großartig etwas zu sagen, außer daß man konzentriert bleiben muß, um Stockelsdorf nicht unnötig wieder ins Spiel kommen zu lassen, aber Wechsel nahm er nicht vor.

 

So ging man in die zweite Halbzeit genau so, wie man die Erste beendet hatte und sofort ging es wieder in Richtung des Stockelsdorfer Tores. Nach kurzer Zeit wechselte der Trainer dann aber im Block, als er gleich 4 Spielerinnen aus der Startformation wieder brachte. Danach war es nur noch ein einseitiges Spiel, in dem Stockelsdorf gar nicht mehr zum Zuge kam und die Mannschaft sich dann auch folgerichtig belohnte. Margarethe mit dem 4:0 und Leonie mit dem 5:0 sorgten dann für ganz klare Verhältnisse.

 

Jetzt probierte der Trainer einige Spielerinnen auf für sie ungewohnten Positionen aus. Fiene stellte er jetzt in den Sturm und sah dann auch von ihr das 6:0. Nach dem Tor stellte er Fiene auf die Position von Pia und Pia in den Sturm. Was er nicht ahnen konnte, daß Pia gleich nach dem Anpfiff des 6:0 das 7:0 machte. 

Für das 8:0 sorgte dann wieder Leonie mit ihrem 4 Treffer am heutigen Abend.

 

Nun nahm er nochmal einen Blockwechsel vor, ohne Positionsvorgaben, sodaß Stockelsdorf noch zum Anschlusstreffer kam. Mit einem 8:1 endete dann auch das Spiel und die Mannschaft zieht damit ungefährdet ins Halbfinale ein, wo man nun im April auf die Mädels von SV Viktoria 08 treffen wird.

 

Fazit des Trainers: Ein mehr als überlegener Sieg, der ohne Stockeldorf schlecht machen zu wollen, auch gut und gerne 15,16 oder 17 : 1 hätte ausgehen können, wenn man die Latten- und Pfostenschüsse reingemacht hätte oder die Chancen konsequenter ausgespielt. Trotzdem ein großes Lob ans Team, denn es hat sich für die harten Trainingseinheiten belohnt. 

 

Zum Team heute gehörten: Lara, Fiene, Margarethe, Janne, Leonie, Antonia, Lilly, Pia, Mathilda, Kathaina und Ann Efje

4.11.2017

 

Auswärtsspiel bei der neuformierten Mannschaft des TSV Siems. 

 

Heute musste die Mannschaft nach dem gewonnenen Pokalspiel vom Mittwoch sich wieder in der Liga behaupten und zeigen, daß sie nicht zu Unrecht nach 2 Spielen oben mitmischen. 

Mit Siems kam ein vermeidlich leichter Gegner, wie man immer so schön sagt, wenn man gegen den Tabellenletzten spielt, doch das sind die schwersten Spiele und davor hat der Trainer dann auch gewarnt. 

 

Aufgabe für die Mannschaft heute war es, den Gegner früh anzulaufen und in deren Hälfte einzuschnüren, was anfangs ganz gut klappte und man nach 12 Minuten bereits durch Tore von Lilly ( 1:0 ), Janne ( 2:0 ) und Leonie ( 3:0 ) führte. Doch irgendwie tat der Mannschaft diese Führung überhaupt nicht gut, denn in weiteren 5 Minuten vertendelte sie wieder fünf 100%ige, die sie in den ersten 12 Minuten im Schlaf reingemacht hätte. So wechselte der Trainer, der heute 2 komplette Mannschaften an Bord hatte, auch den Sturmblock aus, um dem zweiten Block die Chance zu geben, die Chancen rein zu machen. Der Block fing dann genau so an, wie der Erste, denn Ann Efje gelang ihr aller erster Pflichtspieltreffer und so stand es nach 24 Minuten 4:0. Doch auch das Tor half nicht, die zahlreichen Möglichkeiten in Tore umzumünzen, denn auch der zweite Block hörte auf, die Chancen die sich boten, zu verwerten. 

 

So ging man dann mit dem 4:0 in die Pause, wo der Trainer die Chancenverwertung ansprach, denn bestimmt 8 oder 9 Torschüsse wurden auf die Torhüterin von Siems abgegeben, anstatt die Bälle unten in die Ecken zu schieben. Also versuchte der Trainer der Mannschaft einzubläuen, daß sie flach auf die Ecken zielen sollten und damit ihre zahlreichen  Chancen auch in Tore umzumünzen. 

 

Die zweite Hälfte begann die Mannschaft dann mit genau den Spielerinnen, die auch die erste Hälfte angefangen haben, in der Hoffnung, schnell noch 1 oder 2 Tore nachzulegen. Doch das einzige, was zu Beginn der zweiten Halbzeit besser lief, war das Zusammenspiel, denn die dadurch rausgespielten Chancen vergab man alle samt in gleicher Manier, wie in der ersten Hälfte. Dazu passte es dann auch, daß ein fragwürdiger 9m verschossen wurde. 

 

In der 51. Minute klappte es dann besser, als Lilly einfach mal schoss und der Ball irgendwie zum 5:0 ins Tor trudelte. In der 53. Minute brachte Janne dann einen super Eckball butterweich in die Gefahrenzone des Tores von Siems, die Lilly mit einem super Kopfballtor zum 6:0 und damit ihrem dritten Treffer heute, veredelte. Wiederum 2 Minuten später erhöhte dann Leonie, nachdem sie die Torhüterin umkurvt hatte, auf 7:0. Nun war wieder fleißiges Wechseln angesagt, was natürlich auch den Spielfluss rausnahm. Den Schlusspunkt in der 80. Minute setzte dann Mathilda, die wohl nach ihrem Tor von Mittwoch gefallen am Toreschießen bekommen hat, mit dem 8:0 Endstand. 

 

Zur Mannschaft heute gehörten: Lara, Fiene, Josi, Franka, Carolin, Janne, Pia, Mathilda, Leonie, Katharina, Antonia, Ann Efje und Lilly

 

Fazit des Trainers: Völlig verdienter Sieg für die Mannschaft, der auch gut und gerne zweistellig hätte ausfallen können, doch durch die ganzen vorgenommenen Wechsel war es nicht einfach, einen Spielfluss rein zu bekommen. Doch die Mannschaft hat sich nach dem tollen Pokalspiel vom Mittwoch wieder mit 8 Toren belohnt und mit dem Sieg hat sie sich oben weiter festgesetzt. Nun ist ein wenig Zeit zum Feiern, bevor man sich auf das Topspiel am nächsten Samstag zu Hause gegen den Spitzenreiter SG Holstein Süd vorzubereiten. Doch mit dem Team werden wir auch dem Gegner richtig Paroli bieten und mit einer konzentrierten Leistung alles dafür tun, die drei Punkte an der Thomas - Mann - Straße zu behalten. 

 

Als Team wünschen wir dem TSV Siems weiterhin alles Gute für die Saison.

19.11.2017

 

Nach dem Pokal-, nun das Punktspiel gegen ATSV Stockelsdorf.

 

Heute ging es dem Trainer darum, den Mädchen das 8:1 aus dem Pokalspiel aus den Köpfen zu holen und darum wies er auch immer wieder darauf hin, daß es ein völlig anderes Spiel werden würde und Stockelsdorf noch aggressiver zu Werke gehen wird, weil sie die Schmach wettmachen wollen. 

 

Zu Beginn des Spiels setzte die Mannschaft das auch um und erarbeitete sich Chance um Chance, sodaß man da schon nach 10 Minuten hätte 3:0 führen können, doch durch tolle Reflexe der Torhüterin von Stockelsdorf und Unkonzentriertheiten von der Mannschaft hieß es 0:0.

Stockelsdorf kam dadurch ins Spiel und traute sich immer mehr zu, sodaß die Mannschaft hochkonzentriert bleiben mußte. Leider passte dann auch noch in diese Phase rein, daß bei einem 9 Meter der Pfosten im Weg stand und es wieder nicht mit der Führung klappte.

 

Nach 29 Minuten belohnte sich die Mannschaft dann endlich für ihre Mühe, als Margarethe einen von Josi schnell ausgeführten Abstoß perfekt annahm und dann im Tor von Stockelsdorf zur völlig verdienten 1:0 Führung unterbrachte. Doch anstatt sich jetzt freizuspielen, kam es nun so, wie es immer kommt, man lässt den Gegner spielen und plötzlich ertönt erneut ein 9 Meterpfiff, dieses Mal aber für Stockelsdorf und plötzlich steht es wie aus dem Nichts 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

 

In der Kabine gab es dann für den Trainer eigentlich nicht viel zu tun, denn eigentlich machte das Team fast alles richtig, außer einmal wieder die Tore. So redete er der Mannschaft lediglich ein, daß sie noch mehr schießen müsse und vor allem, daß sie nicht auf die kleinen Unsportlichkeiten, wie das Halten oder Gerede anspringen, dann wird es auch was mit dem Sieg. 

 

So ging es dann auch in der zweiten Hälfte wieder nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor von Stockelsdorf, was sich aber erst nach 18 gespielten Minuten auszahlen sollte, als Fiene nach einem tollen Zuspiel von Margarethe in der 58. Minute das 2:1 fürs Team schoss. Trotzdem gab das Tor wieder keine Sicherheit, denn plötzlich hatte Stockelsdorf die Chance zum 2:2, doch mit einer schnellen Reaktion von Lara, die den Schuß abwehrte und blitzschnell den auf der Linie entlang rollenden Ball unter sich begrub, war dann auch das Spiel entschieden, denn in der 63. Minute hämmerte Josi einen direkten Freistoß aus gut 14 Metern von halb links genau in dem Giebel zum 3:1, was dann auch endlich für Ruhe im Team sorgte und auf einmal zum Fußballspielen brachte, was sie eigentlich stark macht. Stockelsdorf bekam jetzt nur noch durch Fernschüsse die Gelegenheit, sich mal unserem Tor zu nähren. In der 78. Minute ertönte dann der dritte 9 Meterpfiff an diesem Tag und es sollte ein besonderer Moment werden, denn trotz 2 schon verschossener 9 Meter in dieser Saison trat Lara an und wie heißt es immer, aller guten Dinge sind drei, so verwandelte sie den 9 Meter zum 4:1 Endstand und schoss damit ihren aller erstes Pflichtspieltreffer  für die Mädchenmannschaft. Die letzen 2 Minuten hatte sie dann auch nur noch ein Dauergrinsen im Gesicht, was man in Ruhe genießen konnte, denn die Mannschaft spielte diese souverän runter.

 

Das Fazit des Trainers viel heute etwas länger aus, er sagte nämlich nach dem Spiel: „ Erst einmal großes Kompliment an die Mädels, für den völlig verdienten Sieg. Toll war für mich auch zu sehen, daß die Mannschaft gegen das körperbetonte Spiel von Stockelsdorf dagegen hielt und sich nicht provozieren ließ. Auch spielerisch kamen heute viele Torchancen zu Stande, sodaß wir auch 6 oder 7 Tore hätten machen können, doch auch für das 4:1 gibt es drei Punkte und so hat sich die Mannschaft oben in der Tabelle festgesetzt. Heute war das eine geschlossene Mannschaftsleistung, sodaß man auch niemanden hervorheben sollte. Ich bin immer wieder froh, daß ich diese Mannschaft trainieren darf, denn es ist so eine g....., gefestigte und charakterlich tolle Truppe, die hoffentlich noch gaaaaannnnnzzzz viel Spaß zusammen haben wird. Aber morgen im Training werden wir uns dann hoffentlich auf das erste Heimspiel gegen die SG Oldesloe/Reinfeld vorbereiten, denn die Mannschaft will bestimmt unseren tollen Eltern und Fans zeigen, daß sie auch Heimspiele kann.“

 

Zum Team heute gehörten: Lara, Fiene, Margarethe, Josi, Franka, Janne, Pia, Mathilda, Leonie, Katharina, Antonia und Lilly

25.11.2017

 

Nach dem ausgefallen Spiel gegen die SG Holstein Süd kam es heute endlich zum ersten Heimspiel gegen Oldesloe/Reinfeld.

 

Mit dem Gegner stellte sich heute eine Mannschaft bei uns vor, die erst zwei Punktspiele in dieser Saison aufzuweisen hatte, wobei sie eins gewannen und eins gegen SG Holstein Süd mit 3:1 verloren haben. So war für den Trainer nicht klar, was auf die Mannschaft zukommen würde und er begann mit einem 3 2 1. Von Beginn an war die Mannschaft tonangebend und Oldesloe/Reinfeld kam gar nicht aus der eigenen Hälfte, da alle rausgeschlagenen Bälle sofort wieder nach vorne gespielt wurden und man sich dann leider das Leben selber schwer machte, in dem sich die Mädels teilweise die Räume zum Abschluss selber eng machten. Auf diese Situation reagierte der Trainer mit einem Wechsel, in dem er die Stürmerin runter nahm und durch eine Mittelfeldspielerin ersetzte, um vorm gegnerischen Tor etwas Platz zu schaffen.  Diese Maßnahme zahlte sich dann auch kurze Zeit später aus, als Leonie nach einer Ecke der Ball vor die Füße fällt und sie zum 1:0 den Ball im Tor unterbrachte. Dieses Tor gab dann auch Sicherheit und so folgte kurze Zeit später nach einem schnell ausgeführtem Abstoß das 2:0 durch Margarethe. Mit diesem verdienten Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

In der Kabine sagte der Trainer nur, daß die Mannschaft genau da weiter machen muß, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hat.

 

Kurz nachdem die zweite Hälfte begonnen hatte, stand es dann auch schon 3:0, nachdem Margarethe den Ball völlig freistehend vorm gegnerischen Tor überlegt einschob. Das 4:0 durch Margarethe mit ihrem dritten Treffer war wie das 2:0. Langer Abstoß, tolle Annahme und dann überlegt an der Torhüterin vorbei in die Maschen.

 

Nun war die Zeit zum Wechseln gekommen und das Spiel wurde etwas ruhiger, denn die Mannschaft musste sich neu sortieren. Trotzdem bekam Oldesloe/Reinfeld keinen Zugriff auf das Spiel, so daß es weiter nur vor dem Tor des Gegners gefährlich wurde. 

Das 5:0 war dann fast eine Kopie vom 2:1 gegen Stockelsdorf, denn Margarethe tankte sich an der Grundlinie durch und legte dann auf die völlig freistehende Fiene auf, die den tollen Angriff überlegt abschloss.

 

Dieses Ergebnis war dann auch gleichzeitig der Endstand und bringt der Mannschaft zu mindest bis morgen die Tabellenführung ein.

 

Fazit des Trainers: „ Eine souveräne Leistung der gesamten Mannschaft, die sich auch zu Hause keine Blöße gab und sich nun zu Recht über die Tabellenführung freuen darf. Trotzdem steht noch ein schweres Spiel gegen die SG Holstein Süd an, so daß man weiter konzentriert im Training arbeiten muss. Ich habe auch Verständnis für Spielerinnen, die vielleicht mit der Situation unzufrieden sind, daß sie ihrer Meinung nach zu wenig Einsatzzeit bekommen, aber der Erfolg gehört ihnen genau so, wie allen Anderen, denn schließlich ist man ein Team und ich muss Entscheidungen treffen. Jede einzelne junge Dame ist in dieser Mannschaft wichtig und ich versuche im Gegensatz zu anderen Trainerkollegen auch immer alle spielen zu lassen, doch muss ich auch schauen, daß das Märchen, was das Team gerade schreibt nicht in einem bösen Erwachen endet. Wie gesagt, jeder ist wichtig und wird auch immer wichtig sein. Nur ich habe 9er gemeldet, da ist es dann schwierig, in einer 7er Liga immer allen gerecht zu werden. Trotzdem betone ich, ALLE sind wichtig !!!“

 

Zur starken Mannschaft heute gehörten: Lara, Fiene, Margarethe, Josi, Franka, Janne, Pia, Mathilda, Leonie, Katharina, Antonia und Lilly

17.03.2018

 

Erstes Punktspiel im Jahr 2018 bringt erste Niederlage der Saison.

 

Man hätte das Spiel heute auch „ Vom Winde verweht“ nennen können, den dieser blies mit mächtiger Kraft über das Spielfeld, was allen Spielerinnen Probleme bereitete. 

 

Doch da beide Teams damit klarkommen mussten, wurde gespielt und es begann so, wie der Trainer es erwartet hatte, im Vorwärtsgang für das Team. Doch trotz Wind im Rücken, versäumte man es, auch mal zu schießen, so daß Ratzeburg trotz Gegenwind immer besser in die Partie reinkam, weil man sie auch spielen ließ und der Zugriff überhaupt nicht mehr stattfand. Dann passierte genau das, was man verhindern wollte, Ratzeburg nutzte die erste Chance zum 1:0, wo man mal wieder nicht an den Gegenspielerinnen dran war und sich dann auch noch die Torhüterin beim Herauslaufen verkalkuliert hatte. Wer aber nun dachte, das Team würde jetzt griffiger werden, sah sich getäuscht, denn man lernte nichts aus den Fehlern vor dem 1:0 und kassierte sogar noch das 0:2 vor der Pause, was 2 Tore mit eigentlich 2 Torschüssen von Ratzeburg machte. 

 

In der Pause dann die komplette Umstellung des Systems, um vielleicht doch noch einen Punkt zu erreichen. 

 

Die zweite Hälfte begann dann auch wie gewünscht und das Team kämpfte sich in die Partie und würde in der 50. Minute mit dem 1:2 durch Margarethe und sogar 2 Minuten später wieder durch Margarethe mit dem Ausgleich belohnt. Es kam sogar noch besser, denn wiederum 2 Minuten später erzielte Leonie das 3:2. Damit war das Spiel gedreht und man versäumte es jetzt, den Sack mit den zahlreichen Chancen zuzumachen, was sich hinten heraus rächen sollte. Denn was das Team durch mangelnde Chancenverwertung nicht schaffte, machte Ratzeburg an diesem Tag besser und drehte das Spiel innerhalb von 3 Minuten zu ihren Gunsten.

Danach passierte nicht mehr viel und so besiegelte der Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters auch unsere erste Niederlage mit 3:4. Hiermit geht natürlich auch ein Glückwunsch an Ratzeburg für den Sieg.

 

Fazit des Trainers: 

Erstmal schade, daß es nichts mit den 3 Punkten zum Einstand von unser neuen Betreuerin Petra wurde, aber es wird.

 

In einem Spiel mit viel Wind haben wir die erste Hälfte vollkommen verpennt, weil wir immer noch nicht genug Abschlüsse hatten oder die wenigen, die man hat auch konsequent nutzt. Aber mehr als immer wieder im Training das Schusstraining zu üben, kann ich nicht machen, man muss es auch mal umsetzen. Nichts desto trotz wird diese Niederlage uns nicht umwerfen, wir arbeiten weiter und werden auch wieder in die Erfolgsspur zurückkommen. Mental ist die Mannschaft in Takt, darum Kopf hoch, Mund abwischen und beim nächsten Mal besser machen.

 

Zur Mannschaft heute gehörten: Lara, Fiene, Margarethe, Josephine, Leonie, Lilly, Mathilda, Janne, Franka, Pia und Antonia.

25.04.2018 ( Pokalhalbfinale )

 

Pokalhalbfinale gegen den Landesligisten und Nachbarn Viktoria 08 Lübeck 

 

Heute kam es zum Duell gegen unseren Nachbarn von der Falkenwiese und man merkte dem Team an, daß es kein normales Spiel sein sollte. Jeder war angespannt und dadurch, daß sich die Mädels beider Mannschaften auch privat kennen, wollte jeder der beiden Teams gewinnen.

 

Als leistungstiefere Mannschaft begann das Team auf Augenhöhe und übernahm nach 5 Minuten sogar das Heft des Handelns und erspielte sich ein klares Übergewicht, was nach 7 Minuten auch zum 1:0 für die Mannschaft belohnt wurde, als Margarethe einen langen Abstoß von Josi zum Führungstreffer nutzte. Nach 25 Minuten erhöhte dann Fiene nach tollem Zuspiel von Margarethe gar auf 2:0, was zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient war, denn es hätte auch schon 3 oder 4 Treffer sein können. Viktoria hatte bis dato gerade einmal einen etwas gefährlicheren Schuss aufs Tor gebracht, den Lara aber souverän abwehrte. Die Ungefährlichkeit spiegelte aber auch die starke Defensive mit Josi, Fiene, Pia und Franka wieder, die zu jedem Zeitpunkt alles im Griff hatten. Das Mittelfeld mit Margarethe, Antonia und Leonie rackerten wie verrückt nach vorne und hinten, was dann auch Janne als Stürmerin immer wieder mit unterstützte. 

 

So ging es dann auch mit dem 2:0 in die verdiente Pause, wo der Trainer die kämpferische Leistung lobte, aber auch sofort zur Besonnenheit mahnte und dem Team einbläute, daß noch nichts gewonnen sei und man weiter so konzentriert weiterspielen müsse, als stünde es 0:0. Einen Wechsel nahm der Trainer vor, in dem er Jasmin ( machte ihr erstes Pflichtspiel fürs Team ), für die erschöpfte Janne brachte.

 

Die zweite Halbzeit verlief dann leider nicht so, wie es sich alle vorgestellt haben, denn anstatt sich weiter an der direkten Deckung des Gegners festzuhalten, ließ man dem Gegner jetzt reichlich Freiräume,  die ein Gegner dieser Klasse mit tollen Einzelspielerinnen auch zu nutzen weiß. So geschah dann auch das, was sich von Beginn der zweiten Halbzeit an abzeichnete, innerhalb von 2 Minuten stand es 2:2. Der Trainer brachte dann mit Mathilda eine neue Stürmerin, die dann auch wieder Bälle vorne zumachte und damit auch die Abwehr wieder ein wenig entlastete, was ein wenig zum Luftholen gut war für die Abwehr. Leider verletzte sich dann auch noch Margarethe nach einer unglücklichen Drehung am Rücken, daß sie raus musste und damit das Spiel noch anstrengender wurde, da jetzt auch die Sicherheit im Mittelfeld verloren ging. So stand plötzlich Lara mit mehreren Paraden ungewollt im Mittelpunkt des Spiels und rettete das Team in die Verlängerung. 

 

In der Verlängerung merkte man dann dem Team die sehr guten kämpferische Leistung der 80 Minuten an, denn jetzt ging so ziemlich jeder auf dem Zahnfleisch und dadurch kam es auch zu Unkonzentriertheiten, was Viktoria dann eiskalt zum 2:3 nutzte. Wer aber dachte, der Wille sei jetzt gebrochen, sah sich getäuscht, denn das Team kam noch einmal, hatte aber leider nicht mehr das nötige quäntchen Glück und so sah man nach dem Schlusspfiff in enttäuschte Gesichter.

 

Fazit des Trainers: Das Team kann stolz sein auf diese Leistung, die sie heute abgerufen hat und keines der jungen Mädels muss den Kopf in den Sand stecken. Das war großes Kino. Leider ist Fußball manchmal brutal und bringt nicht den richtigen Sieger hervor, aber Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn Sonntag geht es schon im Punktspiel gegen Oldesloe/Reinfeld wieder um Punkte und da wollen wir auch oben dranbleiben.

 

Zum Team gehörte: Lara, Fiene, Josi, Franka, Pia, Leonie, Antonia, Margarethe, Janne, Mathilda und Jasmin

29.04.2018

 

Rückspiel gegen Oldesloe/Reinfeld 

 

Bei schönem Wetter fuhren wir heute zum Rückspiel nach Oldesloe um nach dem tollen Pokalspiel vom Mittwoch wieder einmal um Punkte zu kämpfen. Die Mannschaft hatte am Mittwoch leider sehr viel Kraft gelassen und auch die eine oder andere angeschlagene Spielerin. Nichts desto trotz holte das Team alles was ging, aus sich raus und vergab leider in den ersten 5 Minuten 2 Chancen, wo man eine beruhigende Führung hätte herausschießen können, doch es kam leider nicht so und im Gegenzug kassierte man das 0:1. Doch auch nach dem Rückstand gab das Team nicht auf und kämpfte weiterhin um den Ausgleich zu machen, was dann leider mit dem 0:2 bestraft wurde. Ab diesem Zeitpunkt merkte man den Spielerinnen schon die dramatischen 100 Minuten vom Pokalspiel an und der große Rasenplatz nahm dann auch noch die letzte Kraft, sodaß noch vor der Pause das 0:3 und 0:4 fiel. 

 

In der Halbzeit sah man dann auch nur noch in 9 mehr als erschöpfte Gesichter, wo 9 Heldinnen hinter standen, die das Letzte aus sich rausholen und in der ersten Halbzeit auch schon rausgeholt haben. So versuchten der Trainer und Petra nur die Mannschaft aufzurichten und ihnen Mut zuzusprechen, denn es war allen anzusehen, daß die Akkus schon unter Reserve liefen.

 

In der zweiten Hälfte kam dann etwas, was man als Trainer oder Betreuerin nach den kräftezehrendem Pokalspiel und der ersten Hälfte nicht erwartet. Die Mannschaft schaltete im Akkuleermodus noch einmal den Powerknopf ein und gestaltetet diese ausgeglichen. Auch die leider wieder auftretenden Rückenprobleme von Margarethe, die daraufhin eine 10 minütige Auszeit bekam, ließ das Spiel weiter auf Augenhöhe. Kurz vor dem Ende belohnte sich das Team dann auch mit dem verdienten Tor für die super tolle Moral, als Margarethe einen abgeklatschten Ball der Torhüterin mit dem letzten Willen zum 1:4 über die Linie drückte. Kurz danach war dann auch Schluss.

 

Das mehr als aufopferungsvoll kämpfende Team setzte sich heute aus folgenden Spielerinnen zusammen:

 

Lara, die mit mehreren Paraden eine höhere Niederlage verhinderte

 

Josi, die eigentlich immer auf 100% ist und mit dem Einsatz wieder einiges wegputzte

 

Margarethe, die trotz Rückenprobleme das Spiel im Mittelfeld ankurbelte

 

Pia, die auf ihrer Seite alles im Griff hatte und ihrer Gegenspielerin alles abverlangte

 

Mathilda, die sowohl vorne als auch hinten ein super starkes Spiel machte

 

Leonie, die alles was noch im Körper an Leistung war, aus sich rausholte

 

Lilly, die rannte und rannte, als müsse sie alle Sprints nachholen

 

Janne, die mit einer Erkältung das letzte aus ihrem Körper rausholte, was ging 

 

Antonia, machte auf ihrer rechten Seite alles dicht, was dicht zu machen war

 

Fazit des Trainers: Gegen einen ausgeruhten Gegner, nach so einem Spiel von Mittwoch noch einmal so an die Grenze zu gehen, wie das Team es heute gemacht hat, ist für mich Wahnsinn und lässt mich den Hut vor den 9 jungen Damen ziehen. So eine Moral und kämpferische Einstellung wünscht sich jeder Trainer. Ich bin stolz auf die Mannschaft und darum gibt es Montag kein Training, damit die Akkus für das Spiel am Mittwoch gegen Holstein Süd wieder aufgeladen werden können.

02.05.2018

 

Nachholspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Holstein Süd.

 

Am heutigen Mittwoch stellte sich das bis dahin ungeschlagene Team der SG Holstein Süd bei uns zum Nachholspiel vor und was die Zuschauer heute zu sehen bekamen, ist genau der Stoff, warum man Fußball spielt und schaut.

 

Für die Mannschaft war es heute das dritte Spiel in 14 Tagen und es sollte das Spiel des Willens werden.

 

Die Frage heute war, wie sehr sind die Akkus wieder aufgeladen, wie gut wurden die beiden Niederlagen weggesteckt und diese Frage wurde dann auch schon nach 4 Minuten beantwortet , als Leonie sich auf der linken Seite durchsetzte und den Ball dann mit einem Hammerschuss im Tor der SG versenkte. Doch nur 2 Minuten später kam der Ausgleich, sodaß sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften anbahnte, wo beide Torhüterinnen mit vielen tollen Paraden im Blickpunkt standen und so auch das Spiel zu einem Krimi werden ließen, denn kein Team schenkte dem Anderen auch nur einen Augenblick zu durchatmen, was beim Trainer schnell die Frage aufbrachte, wie lange wohl die Kraft heute reichen würde. Doch zu seiner Verwunderung und wohl auch aller Fans gab es in der ersten Halbzeit kein Leistungsabfall, sodaß es mit dem 1:1 in die Kabine ging.

 

Hier gab es für den Trainer auch nichts zu kritisieren, sodaß er die starke Abwehrreihe mit Josi, Fiene und Pia nur weiter um Aufmerksamkeit bitten musste und dem Mittelfeld mit Margarethe, Leonie und Lilly auf noch mehr suchen von Abschlüssen hinwies. Zur Torhüterin sagte er gar nichts, denn die war in der erste Hälfte auf Betriebstemperatur geschossen worden.

 

Leider ging die zweite Halbzeit sehr unglücklich los, denn man packte im Mittelfeld nicht richtig zu und so fing man sich das 1:2 in der 41. Minute. Wer jetzt aber dachte, daß das Team die Köpfe hängen lässt oder die Kraft ausgeht, sah sich getäuscht. Die Köpfe blieben oben und nun begann das Spiel richtig an Fahrt aufzunehmen. Denn wie in der ersten Hälfte kam der Ausgleich nur 4 Minuten später, als Margarethe sich nach einem missglücktem Abstoß den Ball nach kurzem hochgucken aus gut 20 Metern im Tor der SG unterbrachte. Aber auch nach diesem Ausgleich blieb das Tempo auf beiden Seiten hoch und bei so einem Spiel fallen dann auch Tore. Das 2:3 fiel nämlich wiederum 4 Minuten nach dem Ausgleich, als ein satter Fernschuss unhaltbar im rechten oberen Eck einschlug. Was jetzt passierte ist mit Superlativen nicht zu beschreiben, denn die Mannschaft zündete jetzt nochmal die Zusatzpower und erspielte sich ein leichtes Übergewicht, was sich zu diesem Zeitpunkt auch in einem kleinen Chancenplus auszahlte. Was am Sonntag im Spiel gegen Oldesloe/Reinfeld nicht geklappt hätte, klappte aber heute, denn mit dem 3:3 in der 66. Minute durch Leonies zweitem Treffer heute belohnte sich die Mannschaft für die irre tolle Leistung. Doch es sollte noch ein Knaller kommen, denn nach einer scharf von Leonie reingespielten Ecke versenkte Margarethe ebenfalls mit ihrem zweiten Treffer den Ball in der 68. Minute zum umjubelten 4:3 im Gehäuse von Holstein Süd. Nun wurden es noch spannende 12 Minuten, in denen es hin und her ging, doch als der Schlußpfiff ertönte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr und die Mannschaft hat es wirklich geschafft, den übermächtig erscheinenden Gegner die erste Niederlage zuzufügen. Auch die drei Spielerinnen Ann Efje, Antonia ( beide kamen heute nicht zum Einsatz ) und Janne, die der Trainer nach 25 Minuten vom Feld nahm, weil bei ihr der Kraftverlust auf Grund eines Infekts am stärksten zu bemerken war, gehörten zur Jubeltraube.

 

Das Team von heute: Lara, Fiene, Margarethe, Josi, Janne, Leonie, Lilly, Pia, Antonia und Ann Efje 

 

Fazit vom Trainer: Das Spiel heute war beste Werbung für den Mädchenfussball, denn was beide Teams und vor allem die Torhüterinnen abgeliefert haben, kann man nur mit einem Wort beschreiben, nämlich Weltklasse. Doch nicht nur die Torhüterinnen gehören zu so einem Spiel, denn auch die Spielerinnen trugen zu diesem tollen Erlebnis alles dazu bei. So macht Fußball spaß und auch wenn mir heute zweimal die Emotionen durchgingen, muss ich dazu sagen, in der ersten Szene stelle ich mich vor das Team, denn niemand hat das Recht, dieses Team als unfair oder Treterteam zu bezeichnen und in der zweiten Szene, habe ich nach einer ungewollten Aussage einer Gegnerin diese nur gefragt, ob sie noch nie verloren hat. Nach dem Spiel habe ich mit der Spielerin gesprochen, beide haben sich entschuldigt und alles ist gegessen. Zu dem anderen Herrn, dem ich auch nach dem Spiel die Hand geben wollte ( sogar der Trainer von Holstein sah es ), sage ich nichts mehr. Nur soviel, wenn jemand die Mannschaft als Tretertruppe hinstellt und nach dem Spiel nicht vertragen kann, daß man verdient verloren hat, bekommt von mir eine Reaktion. Denn ich werde mich immer vor das Team stellen.

05.05.2018

 

Heimspiel gegen den TSV Siems

 

Zu erst einmal möchte ich dem TSV einen riesigen Respekt zollen, daß die Mädels trotz der Niederlagen Woche für Woche antreten und damit den Wettbewerb nicht manipulieren. 

 

Doch auch so ein Spiel muss erstmal gespielt werden und jeder der schon einmal selber gespielt hat weiß, daß diese Spiele die schwersten sind, denn meistens passt man sich dem Gegner an. Daher gab es vom Trainer vor dem Spiel auch die klaren Worte, dieses Spiel genau so ernst anzugehen, wie jedes Andere und voll konzentriert zu sein von der ersten Minute an. Das Team beherzigte es auch und kam von Anfang an zu Chancen im Minutentakt, was sich aber erst nach 7 Minuten mit dem 1:0 durch Josi auszahlte. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. In der 9., 12. und 14. Minute erhöhte Fiene das Ergebnis mit einem lupenreinem Hattrick zum 4:0. Nach einer von Janne direkt verwandelten Ecke in der 16. Minute, einem unglücklichem Eigentor in der 18. und dem vierten Treffer von Fiene in der 20. Minute stand es 7:0. Auch wenn einem die Mädchen von Siems ein wenig leid taten, wollte das Team jetzt auch etwas für das Torverhältnis tun und so erhöhte Franka in der 23., Fiene in der 27. Minute mit Treffer Nr. 5 am heutigen Tag und Josi in der 28. auf 10:0. Dem 11:0 in der 30. Minute durch Leonie folgten noch das 12:0 in der 33. Minute, durch Josi ihrem dritten Treffer heute, das 13:0 durch Pia in der 34. Minute und der 14:0 Pausenstand in der 38. Minute durch Leonie. 

 

In der Halbzeit hatte der Trainer dann sein Versprechen einzulösen, was er der heute im Tor mehr als beschäftigungslosen Torhüterin Lara gegeben hat, in dem er ihr versprach, bei einer sehr hohen Führung zur Halbzeit dürfe sie 40 Minuten im Sturm spielen. Für Lara kam Ann Efje zu ihrem ersten Einsatz als Torhüterin in einem Pflichtspiel und es sei vorweg genommen, auch sie hielt den Kasten sauber. 

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stürmte nun also unsere Torhüterin und die Mannschaft versuchte ihr von Beginn an ein Tor aufzulegen, was aber nicht so recht klappen wollte, so daß der Trainer nach 5 Minuten das Team erstmal wieder ein wenig ans Tore schießen erinnern mußte. In der 48. und 52. Minute schraubte dann Leonie mit ihren Treffern 3 und 4 am heutigen Tag das Ergebnis dann auch auf 16:0. Von nun an spielte das Team nur noch für die beiden Mitspielerinnen Lara und Antonia, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht getroffen hatten, so daß man zahlreich Torchancen durch Querspielen oder nochmaligem Abspielen ausließ. In der 60. Minute war es dann aber soweit. Lara machte ihr Tor, als sie frei vor dem Tor von Siems den Ball an der Torhüterin vorbei zum 17:0 einschob und als ob nun der Knoten geplatzt war, machte sie in der 65. Minute auch noch ein Traumtor, als sie den Ball Volley in den rechten oberen Giebel knallte und somit das 18:0 markierte. Was bis zum ersten Tor von Lara galt, galt nach dem 18:0 von nun an für Antonia, die nun auch ihr Tor machen sollte und in der 70. Minute war es dann auch soweit, als Antonia den Ball zum 19:0 mit einem schönen Schuß ins linke untere Eck versenkte, war der Jubel des gesamten Teams groß, wobei man aber ihre eigene Freude über das Tor nicht unerwähnt lassen sollte, denn dieser Freudentanz würde in jedem Jahresrückblick einen Platz finden. Den Schlusspunkt in der 76. Minute setzte dann Fiene mit ihrem 6 Tor heute zum 20:0.

 

Zur Mannschaft heute gehörten: Ann Efje, Lara, Fiene, Josi, Franka, Janne, Antonia, Pia und Leonie

 

Fazit des Trainers: Erstmal Respekt an Siems, denn es ist bestimmt nicht einfach, sich immer wieder nach solchen Ergebnissen aufzuraffen und zu spielen. Zum Spiel heute kann ich nur sagen, daß die Mannschaft viele Tore schön herausgespielt hat. Auch daß man im Kollegtiv so lange immer wieder für die noch nicht Torschützen aufgelegt hat, zeigte mir, daß der Teamgeist völlig in Takt ist. Es war aber auch schön, das Spiel mal entspannter beobachten zu können und mitzuverfolgen, daß mit Petra jemand an der Seitenlinie steht, auf die das Team ebenfalls hört. Ansonsten möchte ich das Spiel aber nicht überbewerten, denn wer es miterlebt hat, weiß, daß bei einer optimalen Chancenverwertung das Ergebnis 40:0 hätte ausgehen können. 

Mein Blick richtet sich jetzt auf nä. Samstag, wo wir zum Rückspiel gegen Holstein Süd antreten müssen und da hoffe ich, daß alle Mädels dabei sind, denn mit einem positiven Erlebnis dort, wäre noch alles möglich.

12.5.2018

 

Sommerkick endet mit bösem Erwachen

 

Am heutigen Samstag kam es zum erneuten Duell gegen den Spitzenreiter SG Holstein Süd, denen man vor kurzem die bisher einzige Niederlage zufügen konnte. Doch leider fand dieses Spiel unter anderen Bedingungen statt als das Hinspiel, denn dem Trainer standen nur 9 Spielerinnen zur Verfügung. 

 

Die 9 tapferen Spielerinnen: Lara, Josi, Pia, Franka, Janne, Mathilda, Lilly, Leonie und Antonia hielten in der ersten Halbzeit auch noch ganz gut dagegen und so stand es gegen den aus 12 Spielerinnen bestehenden Gegner zur Halbzeit nur 2:0 für Holstein Süd. 

 

In der Kabine redete der Trainer den Mädels gut zu und sagte Ihnen, daß Sie weiterhin kämpfen müssen, auch wenn die zweiten 40 Minuten wehtun würden. Petra gab ihnen noch mit auf den Weg, daß Sie versuchen sollten, auch mal den Abschluss zu suchen.

 

Doch was dann kam, war alles Andere, als das, was man von der Mannschaft kennt. Man könnte die zweite Halbzeit als wohl die schlechteste der bisherigen Saison bezeichnen, denn irgendwie kämpfte zwar immer eine, aber der Rest ließ die, die gerade mal kämpfte im Stich. Und daß sowas nicht gutgehen kann, ist wohl jedem klar. Am Ende stand dann auch ein nicht unverdientes 9:0 für die SG Holstein Süd. Das Ergebnis spiegelt aber leider das Spiel nicht wieder, denn hätte unsere Torhüterin nicht einen super Tag gehabt und noch weitere 13 !!!!!! Großchancen vereitelt, dann hätte es auch zweistellig mit einer 2 vorne sein können.

 

Das Fazit des Trainers war dann auch kurz und knapp: „Verdient, auch in dieser Höhe, verloren. Irgendwie war der Wurm drinnen heute. Gegen hungrige und präsente Mädels von Holstein Süd hat man eben nur als komplette Einheit eine Chance. Trotzdem geht es weiter und auch dafür gab es nur 3 Punkte.“ 

 

Danach verschwand er und äußerte sich auch 3 Tage nach dem Spiel auf die Anfrage der Redaktion nicht mehr.

26.05.2018

 

Rückspiel gegen den ATSV Stockelsdorf

 

Das heutige Spiel sollte schon aberwitzig zum Wochenanfang beginnen und bis zum Anfang des Spiels interessant bleiben, denn irgendwie stellt sich die Mannschaft im Moment leider von selber auf. Von 15 Spielerinnen hatte der Trainer heute bei 32 Grad ( auf dem Kunstrasen gefühlte 45 ), gerade einmal 8 und wer schon einmal selber Fußball gespielt hat, weiß, daß das kein Zuckerschlecken ist. Das große Glück heute war, daß der Gegner in der gleichen Situation war und so ging man dann das Spiel an. 

 

Der Trainer ließ der Mannschaft heute die freie Entscheidung der Aufstellung und sah dann folgende Aufstellung: im Tor Lara, im Abwehrzentrum Franka, auf der linken Verteidigerposition Pia und rechts Katharina. Im Mittelfeld kamen Margarethe und Leonie zum Einsatz und ganz Vorne begann heute Mathilda. Auf der Ersatzbank nahm Janne platz. 

 

Von Beginn an zeigte sich, daß die Mannschaft aus Stockelsdorf, die in den letzten beiden Spielen gezeigte Leistung auch gegen unsere Mannschaft abrief und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei wir ein Ballbesitz von ca. 60% zu 40% für uns verbuchen konnten, immer wieder Torabschlüsse suchten, aber kein Glück im Abschluss hatten. Irgendwie merkte man beiden Mannschaften an, daß ihnen die hohen Temperaturen zu schaffen machten. Mit dem 0:0, das immer am Anfang eines Spiel steht, ging es dann auch nach 40 Minuten in die Pause. 

 

Dort sagte der Trainer der Mannschaft auch nur, daß sie nicht über die Temperaturen meckern sollen, denn schließlich sind die Bedingungen für beide gleich und von Stockelsdorf hörte man nichts über die Temperaturen. Weiter sagte er aber auch, daß das Team genau so weiter machen soll, denn dann wird der Ball schon irgendwie den Weg ins Tor finden. 

 

Mit dem Beginn von Hälfte 2 übernahm das Team dann vollends die Kontrolle über das Spiel, so als ob man den Gegner in der ersten Halbzeit sich hat müdelaufen lassen, um dann in Halbzeit 2 alles ausspielen zu können, was das Team drauf hat. Bis auf einen Schuss auf das Tor der Mannschaft, der von außen gefährlicher aussah, als er wirklich war, wurden alle Angriffsversuche schon früh unterbunden und es ging nur in Richtung Tor von Stockelsdorf. Leider wollte der Ball aber nicht so über die Linie, wie es sich alle gewünscht hätten, um Spannung aus dem Spiel zu nehmen. Doch dann die erlösende und auch verdiente Führung für die Mannschaft, als sich Leonie über links durchtankte und einfach Mal so hart abschloss, daß die Torhüterin den Ball nicht festhalten konnte und Margarethe den Abpraller dann im Tor von Stockelsdorf unterbringen konnte. Nun stellte der Gegner um und wollte mit ihren großen Spielerinnen das Team unter Druck setzen, was aber alles schon im Ansatz unterbunden wurde, so daß das Spiel mit dem Ergebnis von 1:0 endete. 

 

Fazit des Trainers heute: „Ein großes Kompliment an die 8 tapferen, die völlig verdient gewonnen haben. Auch möchte ich heute einmal zwei Spielerinnen ganz besonders loben, was ich sonst nicht so direkt mache, aber das, was Franka heute in Abwesenheit von Josi als Abwehrchefin geleistet hat, war riesen große Klasse. Einen einzigen Zweikampf in 80 Minuten verloren und dann noch Druck nach vorne aufzubauen, das verdient ein extra Lob. Die Zweite, die heute aus der Leistung des Teams herausstach, war Mathilda, denn sie hat heute alle drei Positionen gespielt und dabei eine bärenstarke Leistung abgeliefert. Am Beeindruckendsten war, daß sie gegen die zwei Köpfe größer Gegenspielerin in der Defensive nicht einen Zweikampf verlor. Ansonsten wünsche ich mir, daß uns zum Ende der Saison nicht doch noch alles, was die Mannschaft erreicht hat, verloren geht, denn am Montag könnte sich das Team mit einem Sieg gegen Zarpen schon Platz 3 mindestens in der Abschlusstabelle sichern um dann noch das nächste Ziel Platz 2 anzugehen. Doch dazu braucht es Spielerinnen und die sind zur Zeit irgendwie Mangelware. Trotzdem bleibe ich guter Hoffnung, daß wir am Montag wenigsten 7 Spielerinnen zusammen bekommen.“

29.05.2018

 

Spätes Hinspiel gegen TSV Zarpen

 

Das Spiel begann schon sehr interessant in der Vorbereitung, denn durch eine große Schulveranstaltung und privater Gründe standen dem Trainer heute mit Lara, Pia, Janne, Antonia, Mathilda, Josi und Leonie gerade einmal 7 Spielerinnen zur Verfügung, was der Laune der Mädels aber nicht schadete.

 

Vor dem Spiel erklärte der Trainer den 7, daß sie sich bei einem Sieg definitiv in der Abschlusstabelle den 3. Platz sichern würden, was mit hauptsächlich aus C-Jugend alter Jahrgang bestehenden Mädchen in einer B-Juniorinnen-Liga mehr als eine top Leistung ist.

 

Sofort nach dem Anpfiff des sehr guten Schiedsrichters Kjell-Oke Schneider ging es dann auch in Richtung Tor von Zarpen, womit auch gleich ein Zeichen gesetzt wurde, wer hier das Spiel gewinnen möchte. Im Gegensatz zu anderen Spielen schossen die Mädels heute aus allen Lagen und beruhigten die Nerven früh mit dem 1:0 in der 4. Minute durch Leonie, als sie den Ball aus gut 10 Meter im Tor versenkte. In der Folgezeit war Zarpen aber nicht ungefährlich und so zwangen sie Lara immer wieder zu Paraden, die sie aber mit Bravour meisterte. In der 17. Minute traf dann erneut Leonie nach tollem Zuspiel von Janne zum 2:0, was für noch mehr Beruhigung sorgte. Bis zur Pause gab es dann zwar noch ein Tor durch Antonia, was der Schiedsrichter aber leider nicht gab, da es wohl angeblich gefährliches Spiel gewesen sein soll. So ging man mit der 2:0 Führung dann in die Pause. 

 

Dort gab es nichts für den Trainer zu sagen, außer daß sie jetzt noch einmal 40 Minuten durchhalten müssen, auch wenn es gleich anfängt weh zu tun. Nachdem sich die Mädels mit Flüssigkeit und Eiswürfeln gegen die Hitze wieder ein wenig Kraft geschöpft haben, ging es weiter. 

 

Die zweite Halbzeit begann etwas ausgeglichener, aber die starke Abwehr mit Mathilda, Pia und Josi ließ nichts anbrennen und wenn mal etwas durchkam, wußten die 3, daß ja noch Lara da ist. Nach ca. 15 Minuten wurden dann aber die Beine schwerer und schwerer, was nicht nur wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten, sondern auch wegen dem stumpfen Rasenplatz geschuldet war und so wurde jeder Sprint zur Qual. Das starke Mittelfeld mit Antonia und Leonie die das Spiel bis dahin super nach vorne trieben und immer wieder das Zusammenspiel mit der heute lauffreudigen Janne suchten, sahen auf einmal, wie alle anderen Anwesenden auch, ein Abschlagduell beider Torhüterinnen, die sich die Bälle aus der Hand mehrmals zuspielten. Die Mannschaften kamen nur noch selten gefährlich vor die Tore, bis auf einmal in der 80. Minute, als Leonie den Ball noch einmal von der linken Seite zum 3:0 Endstand ins Tor hämmerte. Als dann der Schlußpfiff ertönte, sanken aller vor Erschöpfung auf den Boden.

 

Fazit des Trainers: Heute haben sich alle 7 ein riesen Kompliment verdient, für die super Leistung, die sie abgerufen haben. Ansonsten bin ich nur Stolz auf das gesamte Mannschaft, daß sie es geschafft hat, sich in einer Liga, wo der Großteil der Gegnerinnen 2 Jahre älter sind, jetzt schon mind. Platz 3 gesichert hat. Trotzdem werden wir die letzten beiden Spiele hochkonzentriert angehen, denn eines davon ist am letzten Spieltag sogar das große Derby und wenn wir beide Spiele gewinnen würden, wer weiß, Vizemeister klingt ja auch nicht schlecht.

02.06.2018

 

Rückspiel gegen den TSV Zarpen

 

Vor dem Spiel warnte der Trainer das Team davor, daß das Spiel heute ein ganz anderes werden würde als noch vor 5 Tagen im Hinspiel, da uns die Mädels aus Zarpen jetzt kennen würden. 

 

Von der ersten Minute an bewahrheiteten sich dann auch die Worte des Trainers, denn Zarpen war die Mannschaft, die das Spiel machte und die Mannschaft immer wieder in die Defensive drückte und so auch für viel Verunsicherung sorgte. Pässe über 5 Meter kamen nicht an, oder sprangen immer wieder vom Fuß, was ein deutliches Zeichen dafür war, daß die Mannschaft wenige Aktionen hatte und Zarpen dadurch immer wieder gefährlich vors Tor kam, was dann auch zwangsläufig zum 1:0 für Zarpen führte. Erst nach diesem Gegentreffer wachte die Mannschaft auf und machte endlich Druck, der dann auch zum  Ausgleich durch einen von Josi direkt verwandelten Freistoß führte. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Pause.

 

In der Halbzeit versuchte der Trainer dann den Spielerinnen mit auf den Weg zu geben, daß sie noch mehr spielen und noch mehr Abschlüsse suchen müssen.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft dann auch besser in Schwung und erspielte sich ein Übergewicht, das dann auch mit dem 2:1 durch Fiene belohnt wurde. Doch leider gab dieses Tor nicht die gewünschte Sicherheit und es war auf einmal wieder so, wie in Halbzeit eins. Fehlpass reihte sich an Fehlpass, Bälle wurden nicht fest gemacht und körperlich passierte gar nichts. So fing sich das Team dann auch den Ausgleich und was noch ärgerlicher war, sogar das 2:3. Nach dem erneuten Rückstand fing sich die Mannschaft wieder und kam zu reichlich Tormöglichkeiten, die aber leider knapp neben, oder am Pfosten endeten. Kurz vor Schluss belohnet sich dann aber Janne mit ihrem Treffer zum 3:3 für die zuletzt gezeigten guten Leistungen. Danach passierte nichts mehr und das Spiel endete mit einem gerechten Remis.

 

Zur Mannschaft heute gehörten: Lara, Josi, Pia, Mathilda, Fiene, Leonie, Janne und Jasmin

 

Fazit des Trainers: „Heute bin ich echt enttäuscht. Dieses Spiel muss man gewinnen, doch wenn man nicht kämpft, den Körper nicht mit einbringt, Pässe auf 5 Meter nicht ankommen und Bälle 10 Meter bei der Annahme wegspringen, dann hat man auch keine 3 Punkte verdient. Morgen wird die Enttäuschung aber wieder wegsein, denn was über die ganze Saison geleistet wurde und man die Liga mindestens auf Platz 3 abschließen wird, ist eine riesen Leistung der gesamten Mannschaft und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja doch noch eine Chance, denn Eichholz muss am Dienstag auch noch nach Zarpen. Gewonnen haben die auch noch nicht.“

09.06.2018

 

Letzter Spieltag für diese Saison

 

Das Spiel heute stand ganz im Zeichen um die Vizemeisterschaft, denn der Mannschaft hätte 1 Punkt gelangt und Eichholz mußte gewinnen, um noch Platz 2 zu erobern. So ging die Mannschaft das Spiel mit 9 hungrigen Mädchen an, um sich für die bis dahin schon tolle Saison zu belohnen.

 

Mit Lara im Tor, Josi, Pia und Franka in der Abwehr stellte der Trainer mit eine der stärksten Abwehr der Liga auf. Davor sollten Margarethe und Leonie im Mittelfeld das Spiel ankurbeln und vorne die Stürmerin Janne immer wieder versuchen in Szene zu setzen. Draußen hatte der Trainer mit Antonia und Ann Efje, die heute ihr letztes Spiel für mind. ein Jahr im Dress der Mannschaft gab ( sie geht ein Jahr nach Kanada ), noch 2 Auswechselspielerinnen. 

 

Mit dem 3 2 1 System begann die Mannschaft dann auch gleich von Beginn an, das Spiel an sich zu reißen und spielte sich mit guten, bis sehr guten Kombinationen immer wieder vor das Tor vom Eichholzer SV, was aber wie so oft in dieser Saison nicht mit Treffern belohnt wurde. Entweder schossen die Mädels knapp vorbei, oder die starke Torhüterin von Eichholz war zur Stelle. Trotz der Überlegenheit der Mannschaft, auch Eichholz war nicht ungefährlich und so musste Lara bei einem Freistoß, an dem Freund und Feind vorbeisprangen, ihre schnelle Reaktion unter Beweis stellen, was ihr mit einer schnellen Fußabwehr auch gelang. Doch dann stellte sich der Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, als plötzlich der Gast aus Eichholz mit 1:0 in Führung ging. Dieses Tor hätte, was im Übrigen auch der Trainer von Eichholz selber zugab, nicht zählen dürfen, da die Torschützin bei der ersten Ballabgabe im Abseits stand und dann aktiv in das Spiel eingriff. Dieses Tor brachte den Trainer auf die Palme, denn mit diesem Ergebnis wäre die Mannschaft zu unrecht auf Platz drei abgerutscht. Nichts desto trotz hätte man ja noch genug Zeit, um das Ergebnis zu ändern. Leider gelang es der Mannschaft nicht, das Ergebnis noch vor der Pause zu drehen und so stand es zur Halbzeit 0:1.

 

In der Pause musste der Trainer gar nicht viel machen, denn man merkte der Mannschaft an, daß sie dieses Spiel noch mit mind. dem einen fehlenden Punkt abschließen wollte. 

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte merkte man der Mannschaft an, daß es jetzt hieß, alles oder nichts und man versuchte den Gegner jetzt noch mehr unter Druck zu setzen. Dieses gelang auch, doch leider vergaß man dabei auch, daß man nach hinten arbeiten muß und so war Eichholz immer brandgefährlich, weil man im Mittelfeld gar nichts mehr hatte. Zu allem Überfluss zog sich dann auch noch Margarethe kurz vor der Trinkpause eine Zerrung zu, doch der Trainer bewegte sie bis zur Trinkpause durchzuhalten, das sollte sich dann auch bezahlt machen, auch wenn es anders kam, als gedacht. Denn Margarethe machte das, was der Trainer bei Abstößen von Josi immer wieder verlangt, sie stellte sich einfach mal vor die Torhüterin von Eichholz und als Josi dann den Abstoß machte, die Torhüterin rauskam, weil die dachte, Margarethe würde an den Ball kommen, griff sie daneben und der Abstoß ging direkt zum 1:1 durch ins Tor. Nach dem Ausgleich war das Spiel der Mannschaft dann nur noch eins des Willens, denn die Kraft war weg und die Mädels liefen auf Reserve. Mit Antonia kam, die in der Trinkpause für Margarethe kam, kam auch wieder Schwung in das Spiel und man kam wieder zu Abschlüssen, die aber alle nicht mit einem Tor belohnt wurden. Plötzlich ging auch nach vorne nichts mehr und so wechselte der Trainer dann wieder Margarethe, die grünes Licht gab im Sturm für Janne, die auch am Limit war, ein. 5 Minuten vor Schluss bekam dann Ann Efje ihren Einsatz, mit dem Ziel, das Ergebnis über die Zeit zu bringen oder vielleicht noch irgendwie ein Jokertor zu erzielen. Doch die letzte Chance des Spiels gehörte Pia, die plötzlich frei auf das Tor von Eichholz zulief, dann aber nicht mehr so konzentriert den Ball knapp neben das Tor setzte. Eine Minute später ertönte dann auch der Schlußpfiff, des heute bis auf beim Abseitstor sehr guten Schiedsrichters Kjell-Oke Schneider. Von dem Moment an war klar, die Mannschaft hatte sich die Vizemeisterschaft gesichert und der Jubel war riesig. Jetzt fahren sie als Viziiiiiiis, wie Antonia sie getauft hat ( wichtig sind 7 i ), auf Abschlussfahrt.

 

Fazit des Trainers: „ Eine Niederlage heute wäre völlig unverdient gewesen, denn wir waren spielerisch heute die bessere Mannschaft. Wenn es dann auch noch zu so einem Gegentor kommt, dann löst sich die Anspannung auch mal so, daß ich lauter werde. Mag zwar nicht immer die feine englische Art sein, aber dieses irreguläre Tor hätte die Mannschaft die Vizemeisterschaft kosten können und das wäre mehr als unverdient gewesen. Ansonsten bin ich stolz auf die Mannschaft, daß sie sich heute für die über die ganze Saison gezeigte Leistung selber belohnt hat, das ist mehr als verdient. Denn, wer zweimal gegen Eichholz, einen vor der Saison als Mitfavorit gehandeltes Team 1:1 spielt und die einzige Mannschaft ist, die den Meister geschlagen hat, der steht zu Recht da oben.“ 

 

Anmerkung der Redaktion: der zweite Platz hat Gründe, nämlich

 

  1. Zweitbeste Heimmannschaft 
  2. Zweitbeste Abwehr
  3. Einzige Mannschaft die gegen Holstein Süd gewann
  4. Beste Torhüterin mit den meisten geschossenen Toren von allen Torhüterinnen der Liga und
  5. Ausgeglichenstes Team der Liga, denn bis auf Kathi, war ein viertel Jahr in Frankreich, Jasmin, hatte immer  wieder kleinere Probleme und der leider langzeitverletzten Carolin haben alle Spielerinnen getroffen.